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| HE | 3 |
| TE | 8 |
| Tiefe | 30 |
| +12V | 63 |
| –12V | 17 |
Fracture ist ein Multi-Partikel-Percussion-Synthesizer, spezialisiert auf Claps. Kurze Mikrosamples werden in pseudo-zufälliger Reihenfolge kombiniert, um Sounds zu formen. Dank stetiger Veränderungen in der Partikel-Zusammensetzung klingen die Ergebnisse sehr lebendig
Verschiedene Sample-Gruppen, sorgsam gewählte Sounddesign-Parameter und ein spannungssteuerbarer Hall machen Fracture zu weit mehr als nur einem Lieferanten von analog bis digital-granular wirkenden Claps. Vielmehr handelt es sich um einen multifunktionalen Percussion-Generator, mit dem man sogar ganze Rhythmen kreieren kann.
Fracture benutzt Impuls-Samples von beispielsweise Klatschen, Fingerschnippen, Ping-Pong-Bällen oder dem Öffnen einer Bierdose, um Sound zu erzeugen. Die Audioschnipsel sind in Gruppen aufgeteilt. Das Surface-Potentiometer dient der Auswahl eines Sample-Sets. Da die Wiedergabe in pseudo-zufälliger Reihenfolge geschieht, klingen die Ergebnisse bei jedem Anschlag etwas anders. – Ein großes Plus gegenüber steifer Sample-Player.
Zum Spiel des Fracture-Moduls stehen zwei Buchsen bereit:
- Trigger: Der Haupteingang
- Tick: Für Ghost-Notes
Gehen Trigger-Signale an beiden Anschlüssen gleichzeitig ein, wird akzentuiert gespielt. Zur manuellen Aktivierung des Moduls gibt es einen Taster.
Per Frequenzregler kann Fracture gestimmt werden. Weitere Potentiometer dienen dem Sounddesign:
- Spread: Bestimmt, wie weit die gespielten Impulse auseinanderliegen. Man könnte auch sagen, dass dieser Drehregler festlegt, wie viele Leute klatschen.
- Decay: Definiert den Abklang. – Wie lange sollen die Leute klatschen?
- Density: Legt die Straffheit des Sounds fest. – Sind die Leute konzentriert oder völlig betrunken?
Darüber hinaus lässt sich, mit Hilfe von Punch- und Tail-Schaltern, zwischen jeweils drei Filtern und Hüllkurven-Typen wählen. Eine Besonderheit: Ist der dritte Hüllkurvenmodus aktiv, spielt das Modul nur einzelne Impulse. Mit schnellen Trigger-Abfolgen lassen sich komplette Percussion-Linien zaubern. – Einfach noch Bass-Drum und Snare dazugeben und das Set groovt! Wer mehr Bewegung möchte, kann noch ein paar Modulationen beifügen. Abgesehen von Punch- und Tail-Schaltern sind sämtliche Parameter spannungssteuerbar.
Zur Klangveredelung hält Fracture einen Hall-Prozessor mit zwei Algorithmen bereit. Der Effekt lässt sich manuell oder per CV-Signal beimischen. Via Gate-Befehl am Inf-Eingang kann der Hall kurzzeitig aktiviert werden, was zu coolen Spezialeffekten führt. Ergebnisse stehen an zwei Ausgängen zum Abgriff bereit.