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| HE | 3 |
| TE | 8 |
| Tiefe | 30 |
| +12V | 63 |
| –12V | 17 |
Chimera ist ein Granular-Synthese-Modul, das auf metallische Percussion-Sounds spezialisiert ist. Elf sogenannte „Surfaces“ stehen für Klangexperimente bereit
Hinter dieser Bezeichnung verbergen sich granulierte Aufnahmen von beispielsweise einem Tamburin, Glöckchen, Bohrern, Maulschlüsseln, Patronenhülsen, Kleingeld, Ketten, Metallgehäusen oder Modular-Frontplatten. Mittels Morph-Funktion, variabler Grain-Dichte, zwei Hüllkurven und einem Multieffekt lassen sich Sounds flexibel verbiegen. Zum Spiel stehen Trigger-, Accent- und Choke-Eingänge bereit. Dank Akzentuierungsmustern und allerhand CV-Wegen lassen sich überaus abwechslungsreiche, dynamische Rhythmen zaubern. Der Grundklang des Chimeras ist körnig und hart. Neben modernen, metallischen Drums kann man auch allerhand abgefahrene Spezialeffekte kreieren, etwa Roboter-Vocals oder an Weltraumschlachten erinnernde Sounds.
Chimera bietet elf Grundsounds, sogenannte Surfaces, die mit Hilfe einer granularen Morph-Funktion ineinander überblendet werden können. Per Density-Drehregler lässt sich die Grain-Dichte variieren. Die Stimmung kann im Bereich von fünf Oktaven verändert werden. Obendrauf gibt es eine Decay-Hüllkurve, die in positiver oder negativer Richtung auf die Tonhöhe einwirken kann. Eine zweite Hüllkurve bestimmt die Länge der entstehenden Drum-Sounds. Für zusätzliche Klanganpassungen ist ein Multieffekt im Chimera enthalten. Drei Algorithmen sind verfügbar, im Einzelnen Qualitätsreduktion, Sampleratenreduktion und Kammfilter. Mit Hilfe eines Drehreglers lässt sich die Effektintensität (Qualitäts- und Sampleratenreduktion) beziehungsweise die Position des Kammfilters verändern. Sämtliche bis hierher genannten Stellgrößen können nicht nur manuell justiert, sondern auch durch Steuerspannungen beeinflusst werden. Zusätzlich gibt es einen VCA-Eingang, mit dessen Hilfe sich der Lautstärkeverlauf unabhängig von der integrierten Hüllkurve steuern lässt.
Zum Spiel des Chimera-Moduls sind Trigger-, Accent- und Choke-Eingänge an Bord. Ein Taster erlaubt es Nutzern, Drums an der Frontplatte auszulösen. Per Feel-Schalter kann man zwischen verschiedenen Akzentuierungen wählen:
- Feel-Schalter auf Linksstellung: Alle Noten werden mit gleicher Amplitude getriggert. (Solange am Accent-Eingang kein Signal anliegt.)
- Feel-Schalter in Mittenstellung: Die Erste von vier Noten ist betont. Für den dritten Schlag wird ein zufälliger, mittelstarker Lautstärkenwert gewählt. Zweite und vierte Note erklingen nur leise. Zusätzlich wird die Attack-Zeit von zweiter bis vierter Note verlängert.
- Feel-Schalter auf Rechtsstellung: Chimera oszilliert frei. Ist die Lautstärkenhüllkurve auf Rechtsanschlag eingestellt, ergeben sich unendlich hinziehende Soundtexturen.
Die Firmware des Moduls kann via USB-Anschluss upgedatet werden.