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| HE | 3 |
| TE | 16 |
| Tiefe | 45 |
| +12V | 75 |
| –12V | 75 |
Złob Modular VC F3DB — Spannungsgesteuerte Fixed Filter Bank mit sechs Bändern, Distortion pro Band, Envelope Followern und wildem Feedback. Ein grafischer EQ mit Hang zum Unfug
VC F3DB steht für Voltage Controlled Fixed Filter Feedback Distortion Bank – ein langer, aber ausgesprochen treffender Name. Die analoge Filterbank zerlegt das Frequenzspektrum in sechs feste, deutlich auf der Frontplatte angegebene Bänder von 88 Hz bis 7 kHz. Die Frequenzauswahl stammt von der Moog 914 Filter Bank. Statt einer sauber musikalischen Staffelung wurden bewusst uneindeutige, dissonante Frequenzverhältnisse gewählt. Eine direkte Kopie ist die Schaltung allerdings nicht: Der F3DB ersetzt die passiven, auf Spulen basierenden Filterzellen des Originals durch aktive Op-Amp-Filter nach dem Vorbild von YU Synth.
Jedes Band verfügt über einen beleuchteten Fader, CV-Steuerung, Mute- und Clipping-Schalter sowie einen eigenen Audioausgang und Envelope Follower. So lässt sich der F3DB wie ein grafischer Equalizer zur Klangformung einsetzen, kann einzelne Bereiche des Spektrums in Bewegung bringen oder ein Signal in sechs miteinander verwandte Audio- und Steuersignale aufteilen.
Mit seinen Gain- und Feedback-Stufen geht der F3DB jedoch weit über die üblichen Aufgaben einer Filterbank hinaus. Die Eingangsstufe bietet reichlich Verstärkung, Hard oder Soft Clipping sowie eine lokale Gain-Feedback-Schaltung. Ein zweiter, spannungsgesteuerter Feedback-Weg führt das summierte Filtersignal zurück an den Anfang der Schaltung. Bei moderaten Einstellungen entstehen zusätzliche Betonungen und resonante Bewegungen. Drehst du weiter auf, beginnt sich die Schaltung zunehmend selbst zu beeinflussen – das Signal zerfällt, verformt sich und wird immer unberechenbarer. Ganz ohne Eingangssignal kann der F3DB sogar als herrlich instabiler, pseudochaotischer Feedback-Oszillator arbeiten.
Der VC F3DB eignet sich als spektraler Prozessor, Multiband-Distortion, Envelope-Follower-Bank, einfacher Vocoder oder als eigenständiges Instrument. Ausgangspunkt ist das vertraute Konzept einer Fixed Filter Bank – ergänzt um genug Gain, CV und Feedback, damit daraus bei Bedarf etwas völlig anderes wird.
Features:
- Analoge, spannungsgesteuerte Fixed Filter Bank mit sechs Bändern
- Frequenzauswahl auf Basis der Moog 914 Filter Bank
- Feste Bänder bei 88 Hz, 250 Hz, 750 Hz, 1 kHz, 2,8 kHz und 7 kHz
- Äußere Tief- und Hochpassbänder mit 24 dB/Oktave
- Vier Bandpassfilter mit 12 dB/Oktave und einem Q-Faktor von etwa 4
- Beleuchteter Fader und CV-Eingang pro Band
- Separate Mute- und VCA-Clipping-Schalter
- Eigener Audio- und Envelope-Follower-Ausgang pro Band
- Sum-, Odd- und Even-Audioausgänge
- Zwei Audioeingänge
- Eingangsstufe mit hoher Verstärkung sowie Hard und Soft Clipping
- Gain-Feedback-Schaltung für zusätzlichen Fuzz und instabiles Verhalten
- Spannungsgesteuertes globales Feedback mit externem Feedback-Eingang
- Selbstoszillation auch ohne Eingangssignal