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| HE | 3 |
| TE | 4 |
| Tiefe | 38 |
| +12V | 74 |
| –12V | 12 |
WMD Bus Rider — Stereo-Mastering-Modul für das Ende der Signalkette mit Multiband-Kompression, Isolator-EQ mit Full Kill, Lookahead-Limiter und Saturation
Bus Rider ist ein Stereo-Prozessor für die Ausgangsstufe, der drei Funktionen miteinander verbindet: einen dreibandigen Isolator-EQ, einen Multiband-Kompressor und einen Lookahead-Limiter. Das Signal durchläuft zunächst die Crossover, anschließend die Kompressoren der einzelnen Bänder und danach den EQ. Bevor es durch den Limiter geht, werden die drei Bänder wieder zusammengeführt. Mit einem dreistufigen Schalter legst du fest, welchen der drei Bereiche die Regler gerade steuern. Über die SHIFT-Taste erreichst du zusätzliche Parameter wie Crossover-Frequenzen, Ratios und Ceiling. Die LEDs wechseln passend zur ausgewählten Seite ihre Farbe – ein kleines, aber hilfreiches Detail, das dir beim Live-Set einiges an Rätselraten erspart.
Der Isolator-EQ ist der besonders performative Teil des Moduls. Jedes Band lässt sich um bis zu +12 dB anheben oder vollständig bis zur Stille absenken, ganz wie bei einem Isolator im DJ-Mixer. Die Crossover-Frequenzen zwischen Low, Mid und High sind einstellbar und lassen sich an das jeweilige Material anpassen. Über den separaten LOW CUT-Eingang kannst du den Pegel des Low-Bands per CV steuern. So lassen sich Bass-Drops und deren Rückkehr beispielsweise mit einem Sequencer oder einer Hüllkurve automatisieren, statt sie von Hand auszulösen. Ein zweiter CV-Eingang ist frei zuweisbar.
Im Dynamics-Bereich besitzt jedes Band eigene Threshold- und Ratio-Parameter. Der Limiter bietet Regler für Input Gain, Ceiling und Release; die Attack-Zeit wird durch den 1,5-ms-Lookahead-Buffer bestimmt. Das Stereo-Linking des Detektors lässt sich abschalten, sodass beide Kanäle unabhängig voneinander arbeiten können. Hinzu kommt eine Saturation-Stufe mit einstellbarem Clip-Threshold, die ausschließlich auf das Mid- und High-Band wirkt. So bleibt das Fundament sauber und stabil, während die oberen Frequenzen bei Bedarf etwas Schmutz und Biss erhalten. LOW MONO summiert den Bassbereich für Clubs und größere Beschallungsanlagen auf Mono. Neun Presets stehen zur Verfügung, und die LED-Anzeige stellt normalerweise die Gain Reduction dar. Sobald du einen Regler bewegst, zeigt sie stattdessen dessen aktuellen Wert an.
Eine ausgesprochen praktische Lösung für den letzten Platz im Rack: Der Mix lässt sich schnell an einen unbekannten Raum anpassen, ohne dass dir dabei die direkten Eingriffsmöglichkeiten für die Performance verloren gehen.
Features:
- Stereo-Multiband-EQ, Dynamics-Prozessor und Lookahead-Limiter in einem Modul
- Dreibandiger Isolator-EQ mit +12 dB Boost und vollständiger Absenkung bis −∞ pro Band
- Einstellbare Crossover-Frequenzen für Low- und High-Band
- Multiband-Kompressor mit Threshold und Ratio pro Band
- Lookahead-Limiter mit Input Gain, Ceiling und Release; 1,5 ms Lookahead bestimmen die Attack-Zeit
- Abschaltbares Stereo-Linking für den Limiter-Detektor
- Saturation-Stufe mit einstellbarem Clip-Threshold, ausschließlich für Mid- und High-Band
- LOW MONO summiert das Low-Band auf Mono
- LOW CUT-CV-Eingang zur Steuerung des Low-Band-Pegels sowie ein frei zuweisbarer CV-Eingang
- Neun User-Presets
- Farbcodierte LEDs für die einzelnen Bedienseiten; LED-Anzeige für Gain Reduction oder den Wert des gerade bewegten Reglers
- Komplettes Modul über die I/O-Taste bypassbar
- Stereo-Ein- und -Ausgang; Signalverarbeitung mit 24 Bit / 96 kHz