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Waldorf Iridium Desktop MK2 — Zweite Generation von Waldorfs Desktop-Kraftpaket für Multi-Synthese. Mehr Speicher, mehr Layer, eine sechste Synthese-Engine namens Seeds
Der Waldorf Iridium Desktop MK2 ist die zweite Generation des Multi-Engine-Desktop-Synthesizers, den Waldorf 2020 vorgestellt hat. Der originale Iridium vereinte Wavetable-, Virtual-Analog-, Granular-Sampling-, Resonator- und Kernel-Synthese in einem einzigen Instrument — er teilte sich seine Engine mit dem größeren Quantum Keyboard — und hat sich seitdem zum festen Begleiter für Sounddesigner, Filmkomponisten und alle entwickelt, die sich von der Sorte Synthesizer angezogen fühlen, bei der man problemlos einen ganzen Nachmittag in feinsten klanglichen Details versenken kann und trotzdem das Gefühl hat, gerade erst an der Oberfläche gekratzt zu haben. Fünf Jahre später hat Waldorf dem Iridium ein spürbares Upgrade verpasst. Neues CPU-Board, erweiterter RAM und Flash-Speicher, ein überarbeitetes Design und eine frische Ladung Synthese-Features, die ein ohnehin schon tiefes Instrument noch tiefer machen.
Der MK2 erlaubt jetzt bis zu vier Layer Multitimbralität — statt zwei beim Original — mit Layer-, Split-, Round-Robin- und Random-Robin-Modi. Das eröffnet Sounddesignern, Filmkomponisten und allen, die gerne Texturen zu vielschichtigen, lebendigen Arrangements stapeln, ganz neue Möglichkeiten. Möglich macht das der erweiterte Speicher: Der Sample-Flash hat sich auf 6 GB verdoppelt (2 GB Factory Samples sind vorgeladen), und die Werks-Library ist auf über 1750 Patches gewachsen — mit beeindruckenden 7000 User-Slots obendrauf. Der Step-Sequenzer läuft jetzt mit bis zu 64 Steps für Noten und Parameter. Ein neuer Mutator-Patch-Randomizer — übernommen aus Waldorfs Microwave-Plugin — ist eine prima Methode, um auf unerwartete Klänge zu stoßen. Der Arpeggiator hat jetzt polyphone Modi, und mikrotonale Stimmungseinstellungen lassen sich pro Patch speichern. Wichtig zu wissen: Der MK2 kommt mit OS 4.0, und bestehende Quantum- sowie Iridium-Besitzer bekommen über dasselbe Update einen guten Teil der neuen Features — Mutator, polyphoner Arpeggiator, mikrotonales Speichern und mehr.
Dann wäre da Seeds — ein sechster Synthese-Modus, der jedem der drei Oszillatoren zur Verfügung steht. Inspiriert von Wavetable-Synthese, aber unter der Haube ganz anders: Seeds erzeugt klangliche Reisen aus dynamischen Sub-Oszillatoren (den „Seeds"), statt aus statischen Wellenform-Schnappschüssen. Du kannst sie mit Ringmodulation, FM und Noise kombinieren, um sich wandelnde, komplexe Texturen zu erzeugen. Waldorf liefert eine Auswahl vordefinierter Soundscapes zum Einstieg mit, aber du kannst auch eigene erstellen und bearbeiten. Zusammen mit den bestehenden fünf Modi — Wavetable, Waveform, Particle, Resonator und Kernels — stehen damit sechs verschiedene Synthese-Engines pro Oszillator zur Auswahl. Die Bandbreite ist wirklich kaum zu übertreffen.
Zwei Features verdienen einen genaueren Blick. Per-Note Parameter Locks, entwickelt in Zusammenarbeit mit Aphex Twin, erlauben es dir, bis zu 16 individuelle Parametervariationen jeder der 128 MIDI-Noten zuzuweisen — inklusive Oszillator-Synthese-Modus und Effektparametern. Die Änderungen werden pro Patch gespeichert und auf einer eigenen Seite editiert. Ein mächtiges Werkzeug, um klangliche Vielfalt über die gesamte Tastatur zu erzeugen. Dann gibt es Flavour, erstmals eingeführt beim kleineren Waldorf Protein, das subtile Mikrovariationen in Timing, Pitch und Timbre über die Stimmen hinweg erzeugt — ein kleines Detail, das Patches organisches Leben einhaucht, ohne dass du dafür etwas tun musst. Auf der Anschlussseite bietet der MK2 einen Kopfhörerausgang mit Pegelregler, einen USB-A-Host-Port (für Speichermedien und MIDI-Geräte), MIDI-2.0-Kompatibilität und eine VESA-75-Halterung auf der Unterseite für alle, die ihren Synth gerne an einem Monitorarm befestigen. Die übrigen Anschlüsse — Stereo-Audio-Ein-/Ausgang, vier CV-Eingänge, Gate/Trigger/Clock, DIN-MIDI-Trio, USB-B, microSD — sind vom Original übernommen.
Der Iridium war schon immer eines dieser Instrumente, bei dem man Monate verbringen und trotzdem immer wieder neue Ecken entdecken konnte. Mit dem MK2 hat Waldorf diesen Raum beträchtlich erweitert. Tief. Weitläufig. Mehr von allem, was das Original so lohnenswert gemacht hat!
Features:
- 16-stimmiger polyphoner Desktop-Synthesizer
- 3 Oszillatoren pro Stimme, jeweils mit 6 Synthese-Modi: Wavetable, Waveform, Particle, Resonator, Kernels und Seeds
- Seeds: neuer Waypoint-Synthese-Modus mit dynamischen Sub-Oszillatoren, Ringmodulation, FM und Noise
- 4 multitimbrale Layer mit Layer-, Split-, Round-Robin- und Random-Robin-Modi
- Echte Stereo-Doppel-Digitalfilter pro Stimme (12/24 dB LP/HP/BP) mit Nave-, Largo-, PPG-, Quantum- und State-Variable-Modellen
- Digital-Former-Sektion mit Kammfiltern, Bit Crusher, Drive, Ringmodulation und Formantfiltern
- 6 Hüllkurven, 6 LFOs, Komplex-Modulator mit frei definierbarer Wellenform und Morphing
- Per-Note Parameter Locks (bis zu 16 Parametervariationen pro Note, entwickelt mit Aphex Twin)
- Flavour-Regler für Mikrovariationen in Timing, Pitch und Timbre
- 40 Slots umfassende Modulationsmatrix mit Schnellzuweisungsmodus
- Erweiterter Arpeggiator mit polyphonen Modi
- Step-Sequenzer mit bis zu 64 Steps für Noten und Parameter
- Mutator-Patch-Randomizer
- Mikrotonale Stimmungseinstellungen, speicherbar pro Patch
- 4×4-RGB-Pad-Matrix, zuweisbar auf Noten, Skalen oder Akkorde
- 1024×600-Touchscreen mit XY-Steuerung und Räder-Emulation
- MPE-fähig
- Über 1750 Factory Patches, 7000 User-Patch-Slots
- 6 GB Sample-Flash-Speicher (2 GB Factory Samples vorgeladen)
- 5 Effekt-Slots pro Layer mit verschiedenen Routing-Optionen (Reverb, Delay, Chorus, Phaser, Flanger, Drive, EQ, Kompressor, Tremolo)
- Stereo-Audioausgang (2× TS), Stereo-Audioeingang (2× TS), Kopfhörerausgang (TRS) mit Pegelregler
- DIN-MIDI In/Out/Thru, USB-B (Device), USB-A (Host)
- MIDI-2.0-kompatibel
- 4 hochauflösende CV-Eingänge, analoger Clock-Ein-/Ausgang, Gate- und Start-Eingänge
- microSD-Slot
- Stabiles Metallgehäuse, 440 × 305 × 85 mm, 4,8 kg
- VESA-75-Halterung auf der Unterseite, 19"-Rackteile erhältlich