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Vorbestellung 4. Januar 2027
UDO Audio DMNO ON — Achtstimmiger binauraler Hybrid-Desktop-Synthesizer mit zwei Synth-Engines, erweiterbarer Bedienoberfläche und VFD-Display
Mit dem DMNO ON bringt UDO Audio seinen achtstimmigen, zweifach multitimbralen Analog-Hybrid-Synthesizer DMNO in ein kompaktes Desktop-Format. Schon die Tastaturversion hat uns ziemlich begeistert – mit ihrem Klang, der ungewöhnlichen Interaktion zwischen den beiden Synthesizer-Sektionen und natürlich dem spektakulären Industriedesign (schaut euch das Ding nur an!). Die Desktop-Version sieht mindestens genauso fantastisch aus und bietet die vollständige Klangerzeugung des Originals, verzichtet aber auf die Tastatur und deren Performance-Bedienelemente. Statt zwei separater Bedienfelder für die Klangerzeugung gibt es hier einen gemeinsamen Satz Dreh- und Schieberegler für beide Sektionen.
Unter der Haube stecken weiterhin zwei unabhängige, jeweils vierstimmige Synth-Engines mit je zwei FPGA-basierten Super-Waveform-Oszillatoren und einem analogen Dynamic Multi-Core Stereo VCF pro Stimme. Die Filter lassen sich parallel, seriell oder in Stereo konfigurieren. Im Binaural-Modus erhalten der linke und rechte Kanal eigene Stimmen und unabhängige Modulation. Dafür halbiert sich zwar die Polyphonie, dafür sind aber auch deutlich komplexere Stereobewegungen möglich. Acht Play Modes bestimmen, wie die beiden Sektionen zusammenspielen – von klassischen Splits und Layers bis hin zur abwechselnden oder zufälligen Stimmenverteilung. Im Cascade-Modus wird es noch interessanter: Hier gelangt das Audiosignal von DMNO 1 als komplexe Klangquelle in den Oszillatormixer von DMNO 2. Eine ungewöhnliche Architektur, die dem DMNO neben seinen wunderschönen, klassischen Polysynth-Klängen auch eine ziemlich wilde Seite verleiht.
Neu ist außerdem das erweiterbare ON-System. Mit dem optionalen ONM-1 Synth Control kommt ein zweites Bedienfeld für die Klangerzeugung hinzu, womit sich die Aufteilung der Tastaturversion wiederherstellen lässt. Das angekündigte ONM-2 FX Control geht einen anderen Weg und bietet eigene Regler für die integrierten Effekte und den Dreiband-EQ sowie eine LED-Parameteranzeige. Bis zu zwei Erweiterungsmodule lassen sich über verschraubbare D-Sub-Kabel anschließen, ganz ohne zusätzliche Stromversorgung. Schon das Grundgerät bietet einen Arpeggiator, einen 64-Step-Sequencer, umfangreiche Modulationsmöglichkeiten, analoge und digitale Anschlüsse sowie ein integriertes 24-Bit-USB-Audiointerface. Und erfreulicherweise ist auch das wunderschöne Vakuumfluoreszenzdisplay aus Glas erhalten geblieben. Wer sich für die Technik dahinter interessiert, findet hier eine schöne kleine Einführung in VFD-Displays. Dank VESA-Halterung lässt sich der Synthesizer sogar an einem Monitorarm befestigen. UDO hat sich offensichtlich einige Gedanken darüber gemacht, wie aus dem DMNO ein vollwertiges Desktop-Instrument wird. Das Ergebnis ist ein wirklich schönes Stück Industriedesign. Schon das Original hat uns ausgesprochen gut gefallen, und diese Version liefert ziemlich überzeugende Argumente dafür, auf die Tastatur zu verzichten.
Features:
- Achtstimmiger, zweifach multitimbraler Analog-Hybrid-Desktop-Synthesizer
- Zwei unabhängige, vierstimmige Synth-Engines mit gemeinsamem Bedienfeld
- Erweiterbares ON-System für bis zu zwei optionale ONM-Bedienmodule
- Optionales ONM-1 Synth Control ergänzt ein zweites Bedienfeld für die Klangerzeugung
- Angekündigtes ONM-2 FX Control mit direktem Zugriff auf Effekte und EQ sowie LED-Display
- Plug-and-play-Erweiterung über verschraubbare D-Sub-Verbindungen ohne zusätzliche Stromversorgung
- Zwei FPGA-basierte Super-Waveform-Oszillatoren pro Synth-Engine mit komplexen Wellenformen, Sync, Cross-Modulation und Noise
- Analoger Dynamic Multi-Core Stereo VCF pro Stimme mit paralleler, serieller und Stereo-Konfiguration
- Verschiedene Filtertypen, darunter Tiefpass, Hochpass, Bandpass, Allpass und Phasenschiebung
- Binaural-Modus mit unabhängiger Modulation und Verstimmung für den linken und rechten Kanal (vierstimmige Polyphonie)
- Acht Play Modes: Single, Dual, Split, One-Two, Rotate, Random, Chaos und Cascade
- Drei Hüllkurvengeneratoren, zwei LFOs und umfangreiche Modulationsmatrix
- MIDI-synchronisierbarer Arpeggiator mit Smart Hold und integriertem 64-Step-Sequencer
- 32-Bit-DSP-Effekte mit Delay, Reverb, Chorus, Multimode-Distortion und Dreiband-EQ
- 256 Performance-Speicherplätze und 256 separate Patch-Speicherplätze
- Kontrastreiches Vakuumfluoreszenzdisplay (VFD) aus Glas
- Externer Stereo-Audioeingang mit Vorverstärker mit regelbarer Verstärkung, Envelope Follower und Gate Detector
- Stereo-Hauptausgänge, frei zuweisbare Stereo-Aux-Ausgänge und Kopfhörerausgang
- Integriertes 24-Bit-USB-Audiointerface mit 2 Ein- und 2 Ausgängen
- DIN-MIDI In/Out/Thru und USB-MIDI
- Zwei frei zuweisbare CV-Ausgänge und zwei Gate/Clock-Ausgänge
- VESA-kompatible Befestigung und ausklappbare Standfüße an der Rückseite