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UDO Audio DMNO — 8-stimmiger binauraler Hybrid-Synthesizer mit Dual-Engine, 8 kreativen Play Modes, Stereo-VCF pro Stimme, wunderschönem VFD-Display und integriertem Audio-Interface. Der hat's in sich!
UDO Audio ist zurück – und zwar mit etwas ganz Besonderem. DMNO (Domino) ist im Grunde zwei Synthesizer in einem Instrument: zwei unabhängige 4-stimmige Analog-Hybrid-Engines, jede mit eigenen Oszillatoren, Filtern, Hüllkurven und dezidierten Bedienelementen auf dem Frontpanel. Du kannst sie layern, splitten, zwischen ihnen wechseln oder eine in die andere routen. Acht Play Modes bestimmen, wie diese Engines miteinander interagieren – von eher konventionellen Konfigurationen bis hin zu unberechenbareren Varianten. Im Series-Mode zum Beispiel wird das Audiosignal von DMNO 1 in den Oszillator-Mixer von DMNO 2 eingespeist, wodurch der erste Synth zu einer komplexen Klangquelle für den zweiten wird. DMNO ist nicht einfach nur ein neues Gewand für UDOs Super-Serie, sondern ein völlig eigenständiges Konzept – ein Synthesizer, der nicht nur geschmeidige Pads liefert, sondern auch in Gefilde ungewöhnlicher Klangfarben vordringen kann, wenn du das möchtest. Und glaub uns: Er klingt einfach magisch :)
Jede Engine arbeitet mit FPGA-basierten Oszillatoren und UDOs Super-Waveform-Architektur. Das Herzstück bildet ein sogenannter „Centroid"-Oszillator, umgeben von sechs „Sister"-Oszillatoren, die dynamisch über das Stereofeld platziert werden können. Diese speisen das Dynamic Multi-Core Stereo VCF – ein analoges Filter pro Stimme mit umschaltbarer Topologie. Die Filterkerne lassen sich parallel, in Serie oder im Stereo-Modus betreiben, wobei jede Variante unterschiedliche Kombinationen aus Tiefpass, Hochpass, Bandpass und mehr bietet. Der binaurale Signalweg geht noch weiter: Im Binaural-Modus erhält jeder Kanal – links und rechts – seine eigene vollständige Stimme mit unabhängiger Verstimmung und Modulation. Man tauscht also Stimmenzahl gegen räumliche Tiefe. Das ist kein Synthesizer, der nur mit Sweet Spots daherkommt – seine Klangpalette ist ein hervorragendes Revier für die Jagd nach dem Schrägen, dem Einzigartigen und allem dazwischen.
Eine 32-Bit-DSP-Effektkette rundet das Ganze ab: syncbares Delay, Reverb, Multimode-Distortion, Chorus und ein Dreiband-EQ. Die Send- und Insert-Effekte können dezent bleiben oder in aggressivere Gefilde vordringen – und klingen dabei immer musikalisch. Bei den Anschlüssen gibt's einen Stereo-Eingang mit regelbarem Vorverstärker und Envelope Follower (der in die Mod-Matrix einspeist) sowie CV/Gate-Ausgänge für die Modular-Integration. Ein Feature, das nicht alltäglich, aber extrem praktisch ist: Das integrierte 2-in/2-out 24-Bit USB-Audio-Interface macht es kinderleicht, direkt in die DAW aufzunehmen – einfach den Synth per USB mit dem Computer verbinden, fertig. VFD-Displays sind bei Synthesizern eine echte Seltenheit – ein paar Ensoniq-Synths hatten sie damals, aber ansonsten sieht man sie kaum. UDO hat hier eines verbaut, und es übernimmt das Patch-Management sowie das visuelle Feedback für den jeweils gesteuerten Parameter. (Für die Nerds unter euch, die sich für VFD-Technologie interessieren: Dieses Video eignet sich perfekt für einen gemütlichen Freitagabend.) Das hier ist ein echtes Instrument – tiefgründig, wenn du es willst, unmittelbar, wenn du es brauchst, und definitiv ein Instrument an dem du Freude haben wirst!
Features:
- 8-stimmig polyphon, 2-Part multitimbral
- Zwei unabhängige Synth-Engines mit flexibler Stimmenzuweisung
- 8 Play Modes: Single, Dual, Split, One-Two, Cycle, Random, Chaos, Series
- 2 FPGA-basierte Oszillatoren pro Engine mit Standard- und komplexen Wellenformen, Sync, Kreuzmodulation und Noise
- Super-Waveform-Modus für breites Stereo-Imaging und binaurale Texturen
- Dynamic Multi-Core Stereo VCF mit Parallel-, Serien- und Stereo-Routing
- Mehrere Filtertypen und Flankensteilheiten: Tiefpass, Hochpass, Bandpass, Allpass, Phasenschieber
- Delta-Cutoff-Regler zum Spreizen der beiden Filtergrenzfrequenzen
- Drei Hüllkurvengeneratoren mit Loop-, Invertierungs- und Always-On-Optionen
- Zwei LFOs mit umfangreichen Wellenformen, weitem Frequenzbereich und flexiblen Trigger-Modi
- Send-Effekte: syncbares Delay und Reverb
- Insert-Effekte: Chorus, Multimode-Distortion, Dreiband-EQ
- 128 Performance-Speicherplätze und 128 Patch-Speicherplätze
- Kontrastreiches Vakuum-Fluoreszenz-Display (VFD)
- Stereo-Audioeingang mit regelbarem Vorverstärker, Envelope Follower und Gate-Detektor
- Stereo-Hauptausgang plus zuweisbarer Stereo-Auxiliary-Ausgang
- 2-in/2-out 24-Bit USB-Audio-Interface
- 44-Tasten Fatar-Tastatur mit Channel Aftertouch
- Zwei CV- und Gate/Clock-Ausgänge (3,5 mm)
- DIN-MIDI In/Out/Thru und USB-MIDI
- Abmessungen: 780 × 380 × 115 mm
- Gewicht: 8,5 kg