Teaching Machines - Fuzzbillion
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Teaching Machines' Fuzzbillion — hochwertigst gefertigte Verzerr/Distort/Saettigungs-Einheit! Unbedingt ausprobieren!)
Wenn der Wellspring die Ode von Teaching Machines an Raum und Shimmer war, dann ist der Fuzzbillion ihr Manifest für wunderschöne analoge Verzerrung. Von außen wirkt das Pedal fast schon brav — elf ordentlich nummerierte Schalter, ein Volume-Regler, ein Fußschalter. Doch hinter dieser aufgeräumten Fassade lauert ein durchgeknallter analoger Spielplatz, der theoretisch zehn Milliarden Kombinationen (ja, Milliarden) an Distortion, Fuzz und klanglichem Chaos produzieren kann. Das behaupten zumindest die Macher - wobei wir vermuten, dass der Taschenrechner auf halber Strecke explodiert ist.
Schauen wir uns das Ganze mal genauer an: Stell dir das Pedal als Distortion-Gerät mit dem Herz eines Modularsystems vor. Jeder der elf Drehschalter verändert die Schaltung auf seine Weise — er ändert Clipping-Typen, Bias-Punkte, Filter, Gain-Stufen und vieles mehr. Drehst du einen Schalter, verhalten sich plötzlich auch die anderen anders. Das Signal läuft von links nach rechts wie auf einem winzigen analogen Fließband, und jede Drehung verändert, was weiter hinten passiert. Das bedeutet: Keine zwei Einstellungen sind wirklich gleich. Und keine Panik à la „Ups, wo ist mein Sound hin?" — du kannst deine Zahlen einfach notieren und später wieder abrufen. Ein Foto auf dem Handy wird zum Preset-Manager. Ungewöhnlich und sehr cool, wir sind dabei :)
Das Fuzzbillion-Pedal hört natürlich nicht bei Gitarren auf. Dank des Transformer-symetrierten Line-Level-Modus verschlingt es mit Freude Synthesizer, Drumcomputer oder sogar den Mix-Bus, wenn du dich traust. Füttere es mit einem sauberen Signal und du bekommst alles — von subtiler Sättigung bis zu verbrannte-Erde-Fuzz, Oktav-Wahnsinn oder kaputtgehendem Transistor-Keuchen, das sich anhört, als würde ein Amp unter Protest schmelzen. Keine bloße Fuzz-Box, sondern ein Distortion-Labor mit null digitalen Sicherheitsnetzen.
Unter der Haube ist alles analog — kein DSP, keine Bildschirme, nur saftige Germanium-, Silizium-, Leuchtdioden und ein Netzwerk aus Transistoren, die sich auf die musikalischste Art und Weise gegenseitig zu widersprechen scheinen. Jede Konfiguration ist ein anderes Gespräch zwischen diesen Bauteilen, manchmal freundlich, manchmal chaotisch. Wie alle großartigen Fuzz-Pedale widersetzt es sich der Zähmung — aber im Gegensatz zu den meisten gibt es dir die Werkzeuge (und Zahlen), um deinen Abstieg ins herrliche Chaos zu kartieren.
Du hast es an diesem Punkt wahrscheinlich schon gemerkt, aber dieses Gerät kann deinen Synth wie eine zerfallende Funkübertragung klingen lassen oder deine Gitarre Löcher ins Raum-Zeit-Gefüge stanzen lassen. Es ist schlicht ein erstaunliches analoges Gerät für alle, die einen ungewöhnlichen Ansatz bei Distortion suchen. Zehn Milliarden Einstellungen mögen überwältigend sein, aber wenn jedes Drehen dieser nummerierten Regler eine neue Welt der Zerstörung eröffnet, wer zählt da noch mit?
FuzzBillion sieht nicht nur aus wie ein Laborgerät aus den 1960er Jahren, es fühlt sich auch so an: einfach unverwüstlich und hochwertig.
Features:
- Eine wunderbare analoge Box voller Distortion-Magie
- Elf Drehschalter für komplette Schaltungs-Rekonfiguration — bis zu [theoretisch] 10 Milliarden Klang-Kombinationen..!
- Umschaltbar zwischen Gitarre/Instrument und Transformer-balanciertem Line-Level-Input (1/4" TS — MONO)
- Komplett analoges Design mit Germanium, Silizium, LEDs und Op-Amp-Stufen
- Signal-Weg von links nach rechts für intuitive Klangformung
- Deckt alles ab, von Clean-Boost und warmem Overdrive bis zu Octave-Fuzz und PLL-Style-Chaos (Phase-Locked Loop)
- Abrufbare Einstellungen durch simple numerische Notation (aufschreiben oder Foto machen)
- Diskrete Surface-Mount-Bauweise für Zuverlässigkeit und Charakter
- Fortgeschrittener Tone-Shaping-Filter, der die Response verschiebt, nicht nur Höhen wegschneidet
- Entwickelt in Zusammenarbeit mit Life Is Unfair Audio Devices
- Handgemacht in UK von Teaching Machines
Controls:
- Rad 1: Boost und Input-Gain
- Rad 2: Primärer Drive-Level
- Rad 3: Positive Waveform Clipping Type
- Rad 4: Negative Waveform Clipping Type
- Rad 5: Tilt-EQ-Tone-Control
- Rad 6: Octave-Fuzz-Drive
- Rad 7: Octave-Fuzz-Blend (Mix)
- Rad 8: Phase-Locked Loop (PLL) Oscillator-Tracking
- Rad 9: Bias-Adjustment für Op-Amp-Stufen
- Rad 10: Output-Clipping-Stage
- Rad 11: High-Cut-Tone-Filter
- Volume-Regler: Master-Output-Level
- Fußschalter: Effect-Bypass
Bonus curiousa — was ist PLL?
Ein Phase-Locked Loop oder Phase Lock Loop (PLL) ist ein Regelsystem, das ein Ausgangssignal erzeugt, dessen Phase relativ zur Phase eines Eingangssignals fixiert ist.