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Suonobuonos Polyvera — 6-stimmiger Desktop-Hybrid-Polysynth mit Wavetable und Sampler, digitale Texturen der frühen 80er durch echte analoge Filter, klingt irre gut!
Rau, gläsern, voller Aliasing: Der 6-stimmige Desktop-Polysynth von Suonobuono aus Stockholm ist ein echtes Brett. Zwei digitale Wavetable-/Sampler-Oszillatoren pro Stimme laufen durch analoge Filter und VCAs — dazu Effekte, Sequencer, Arpeggiator, MPE und eine fette Modulationsmatrix. Die Oszillatoren bilden gezielt die digitalen Macken früher 80er-Wavetable-Synths und Sampler nach: das Sirren, die leicht krummen Tonhöhen, die metallischen Alias-Artefakte, die Kisten wie den PPG Wave, Ensoniq Mirage oder Akai S-612 so unverschämt lebendig klingen ließen. Pro Oszillator stehen mehrere Vintage-Stile zur Wahl — von originalgetreuen Nachbildungen bis hin zu übertriebenen „modded"-Varianten, die die Artefakte weiter auf die Spitze treiben, als es die Originale je getan haben. Das Ganze wird dann von acht analogen Filtermodi in Form gebracht, die auf einem europäischen CEM-3320-Nachbau basieren (wobei die eigentliche Filterschaltung ein komplettes Eigendesign ist und nicht von irgendeinem bestimmten Instrument abgekupfert wurde). Lowpass in vier Polkonfigurationen, Highpass, Bandpass, Peak und ein Lowpass mit analoger Verzerrung pro Stimme, der Acid-Lines und gesättigte Drones mit echter Wucht raushaut. Drive verbiegt den Resonanzcharakter, je härter du reinlangst. Filter-FM von Osc2 reißt ein Terrain auf irgendwo zwischen Sounddesign und wunderschönem Chaos — und bei voller Resonanz kippt das Ganze in Selbstoszillation: ein Sinus, den du melodisch spielen kannst.
Osc2 lässt sich außerdem in den Sampler-Modus umschalten. Dann wird ein einzelnes Sample auf klassische 80er-Art über die Tastatur verteilt — mit Vintage-Wiedergabestilen, Looping, Sample-Decimation und Direktaufnahme über den Stereoeingang. Eigene .wav-Wavetables und Samples lassen sich per SD-Karte laden, oder du bedienst dich aus der fetten Werksbibliothek: akustische Quellen, analoge Klänge, Fairlight-Texturen und alles dazwischen — Wahnsinn! Drei Hüllkurven und drei LFOs pro Stimme (jeweils acht Wellenformen, synchronisierbar, retriggerbar, als gemeinsame oder unabhängige Instanzen pro Stimme konfigurierbar) speisen eine 8-Slot-Modulationsmatrix. Die routet Quellen in Ziele, die man bei Hardware-Desktop-Synthesizer sonst kaum antrifft — LFO-Frequenz auf den Pegel eines anderen LFOs, Mod-Hüllkurve auf den Effekt-Mix, Velocity auf die Oszillator-Wellenform. Die zwei seriellen Effekte decken Chorus, Phaser, Delay (darunter ein herrlich schmutziges Analog-Style-Delay mit eigenen Aliasing-Artefakten), Bitcrusher, Dioden-Verzerrung und vier Reverb-Typen ab. Der Charakter passt wie die Faust aufs Auge in die 80er-Klangwelt — ohne dabei wie ein reiner Retro-Aufguss zu klingen.
Aber halt, da geht noch was: 64-Step polyphoner Sequencer mit Parameter-Automation pro Step, klassischer Arpeggiator, binauraler Voicing-Modus, der pro Note zwei Stimmen hart links/rechts verteilt für brachiale Stereobreite, Chord-Modus und einstellbarer Oszillator-Drift von subtil bis völlig daneben. 36 Regler und Encoder, zwei OLED-Displays, Mini-Tastatur auf dem Panel, eloxiertes Aluminiumgehäuse in Schwarz oder Silber. In Kleinserie von Hand zusammengebaut. Wenn du einmal anfängst, an diesem Ding zu schrauben, willst du einfach nicht mehr aufhören. Das ist die Sorte Synthesizer, für die du deine Verabredungen absagst — oder eine Niere verticken würdest — ja, die Kiste klingt einfach unfassbar geil :)
Features:
- 6-stimmiger polyphoner Hybrid-Synthesizer
- 2 digitale Oszillatoren pro Stimme: Wavetable (Osc1/Osc2) oder Sampler (Osc2)
- Wählbare Vintage-Oszillatorstile nach Vorbild früher 80er-Digitalartefakte
- Sub-Oszillator, Ringmodulator und Rauschgenerator
- Analoges Multimode-Filter pro Stimme (LP 1–4 Pol, HP, BP, Peak, LP + analoge Verzerrung)
- Selbstoszillierendes Filter mit Drive und Filter-FM von Osc2
- 3 Hüllkurven pro Stimme (Filter, Amp, Mod — loopbar)
- 3 LFOs pro Stimme (pro Stimme oder global, temposynchronisierbar)
- 8-Slot-Modulationsmatrix
- 2 serielle Effekte (Chorus, Phaser, Delay, Bitcrusher, Distortion, Reverbs)
- Analoger Dry-Signalweg durch die Effektsektion
- 64-Step polyphoner Sequencer mit Automation pro Step
- Arpeggiator mit mehreren Pattern
- Integrierter Stereo-Audiorecorder zum Sampling externer Quellen
- Eigene Wavetables und Samples per SD-Karte
- MPE und polyphoner Aftertouch
- MIDI In/Out/Through (5-Pol-DIN + USB)
- Sustain- und Expression-Pedal-Eingänge
- Stereo-Audioeingang für externe Signalverarbeitung oder Sampling
- Symmetrischer Stereo-Audioausgang + Stereo-Kopfhörerausgang
- Voicing-Modi: Poly, Stereo, Mono, Legato, Unison, Binaural, Chord
- 512 Preset-Speicherplätze auf 4 Bänken
- Entwickelt und in Handarbeit montiert in Schweden