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| HE | 3 |
| TE | 8 |
| Tiefe | 29 |
| +12V | 60 |
| –12V | 5 |
Shakmat Lancer’s Lash — Sieben Ansätze zur Snare-Synthese, mit eigene Effekte und eine gute Portion Zufall
Lancer’s Lash ist ein digitaler Snare-Synthesizer für Eurorack – von vertrauten Drum-Machine-Sounds über resonante, akustisch anmutende Kessel bis hin zu Percussion, die sich schon ziemlich weit von einer Snare entfernt hat. Die sieben Modelle gehen dabei unterschiedlich ans Werk: Sinuswellen und Noise liefern das klassische elektronische Fundament, Physical Modelling bildet schwingende Trommelkörper nach und FM führt in Richtung metallischer Schläge und knackiger digitaler Claps. Dazu kommen ein Granular-Modell, inspiriert von Gegenständen, die auf einer Snare mitvibrieren, sowie die Sample-Layering-Engine BLEND mit Boom-Bap-Samples aus Funk-Platten der 70er-Jahre.
Die Bedienung bleibt über alle Modelle hinweg gleich: Pitch und Decay bestimmen Stimmung und Länge, während Timbre und Color die einzelnen Bestandteile der gewählten Engine formen. Je nach Modell regelst du damit etwa das Verhältnis von Noise und Kessel, verschiebst harmonische Beziehungen oder veränderst die Dichte einer Granular-Schicht. Alle vier Parameter besitzen eigene CV-Eingänge. Außerdem bringt jedes Modell eine passend ausgewählte Effektbearbeitung mit – von Clipping und Multiband-Distortion bis hin zu Kompression und der angenehm groben Textur alter Sampler.
Für Abwechslung zwischen den einzelnen Schlägen lässt sich am internen Randomizer für jedes Ziel eine eigene Intensität einstellen. So kann die Tonhöhe stabil bleiben, während sich Decay und Noise-Charakter nur leicht verändern – oder du gehst deutlich weiter und lässt sogar das Synthesemodell wechseln. Über den Velocity-Eingang steuerst du die Dynamik, während 256 Preset-Speicherplätze gelungene Sounds festhalten. Innerhalb der aktiven Bank lassen sie sich per CV auswählen, komplette Presets können außerdem über den Select Bus abgerufen werden. Unterm Strich bietet Lancer’s Lash reichlich Kontrolle über den Klang selbst und darüber, wie stark er sich von Trigger zu Trigger verändert – eine ziemlich breite Klangpalette für Backbeats und alles, was noch als solche durchgeht.
Features:
- Sieben Modelle: Analog, Slap, Modal, Physical, FM, Granular und Blend
- Eigene Regler für Pitch, Decay, Timbre und Color mit separaten CV-Eingängen
- Modellspezifische Effekte mit regelbarer Intensität
- Trigger-gesteuerte Randomisierung mit individueller Tiefe für jedes Ziel
- Velocity-Eingang, bei jedem Trigger neu ausgelesen
- Pitch Lock mit Oktavumschaltung; optionaler 1-V/Okt.-Eingangsmodus
- 256 nichtflüchtige Presets in 16 Bänken mit jeweils 16 Speicherplätzen
- Preset-Auswahl per CV innerhalb der aktiven Bank oder über den Select Bus
- MicroSD-Slot für Firmware-Updates und Preset-Verwaltung
- Gummierte Regler von DJ TechTools
- Manuelle Trigger-Taste
- Audioverarbeitung mit 16 Bit/48 kHz