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| TE | 6 |
| Tiefe | 30 |
| +12V | 45 |
| –12V | 45 |
Joranalogue Flow 3 — Ein kleiner Filter, der sich selbst modulieren kann. Pingbare Kicks, Quadratur-Sinuswellen und Linkwitz-Riley-Zweiband-Splitting. Laborpräzise, wie immer!
Der Flow 3 ist ein kleiner Analogfilter vom belgischen Hersteller Joranalogue, der deutlich mehr kann, als seine Größe vermuten lässt. Die Architektur ist eine frische Variante der State-Variable-Topologie: Aus derselben Schaltung kommen gleichzeitig Tiefpass-, Bandpass- und Hochpass-Ausgänge — drei nützliche Filtervarianten auf einmal, je nachdem, an welche Buchse du patchst. Die Resonanz arbeitet weich und reicht bis in die Selbstoszillation. In gewohnter Joranalogue-Laborpräzision wird der temperaturkompensierte Kern dann zu einem sauberen Quadratur-Sinus/Kosinus-Oszillator mit präzisem Pitch-Tracking. Du kannst das Modul also als Filter nutzen — oder eine sauber gestimmte Sinuswelle herausholen, als klare Modulationsquelle oder zusätzlichen Oszillator. Die Integrator-Stufe verleiht dem Ganzen einen Hauch Charakter, ohne den sauberen Grundton zu verlieren.
Das wirklich Schöne: Der Flow 3 kann sich selbst modulieren. Im Modul steckt ein kombinierter Decay-Generator und Envelope Follower, der die Cutoff-Frequenz über einen einstellbaren Bereich steuert. Schickst du einen Trigger rein, fährt die Decay-Hüllkurve den Filter durch — der einfachste Weg überhaupt, eine fette analoge Kickdrum zu bauen. Einfach anpingen und das Ergebnis stimmen. Im Auto-Modus folgt der Cutoff dem Pegel des eingehenden Audiosignals. So bekommst du einen eingebauten dynamischen Filtereffekt, der auf die Lautstärke des Signals reagiert. Beide Modi laufen auch gleichzeitig. Ein eher unauffälliges Feature ist noch erwähnenswert: Bei minimaler Resonanz hat der Filter eine Linkwitz-Riley-Charakteristik. Das heißt, Tief- und Hochpassausgang teilen ein Signal sauber in zwei Bänder auf — praktisch, wenn du Bässe und Höhen getrennt bearbeiten und später wieder zusammenführen willst.
Ein flexibler Filter, ein sauberer Quadratur-Sinus/Kosinus-Oszillator, ein selbstmodulierender Effekt und ein aufgeräumter Linkwitz-Riley-Splitter — alles in einem kleinen Modul!
Features:
- 6 TE Analogfilter
- Neuartige Variante der State-Variable-Filtertopologie
- Gleichzeitige Tiefpass-, Bandpass- und Hochpass-Ausgänge (alle 2-polig)
- Weiche Resonanz bis hinein in die Selbstoszillation
- Selbstoszillationsmodus: temperaturkompensierter, kalibrierter Quadratur-Sinus/Kosinus-Oszillator mit präzisem Pitch-Tracking
- Frequenzbereich: 22 Hz bis 22 kHz über das Frontpanel; bis hinunter zu 22 mHz mit negativem CV (funktioniert als VCQLFO)
- Sättigung des zentralen Integrators für einen sauberen, aber unverwechselbaren Charakter
- Auto-Dynamik-Funktion: kombinierter Decay-Generator und Envelope Follower, der die Filterfrequenz über einen einstellbaren, bipolaren Bereich (±1 V/Okt.) steuert
- Decay-Zeit: 100 ms bis 3 Sekunden, exponentiell abfallende Kurve
- Decay-Hüllkurve extern triggerbar — ideal für analoge Kickdrums und gepingte Sounds
- Auto-Modus: Cutoff folgt der Amplitudenhüllkurve des eingehenden Signals
- Zweistufiger Envelope-Follower-Aufbau — schneller Attack bei Transienten, langsamer bei konstanten Signalen zur Reduzierung von Welligkeit
- Decay-Trigger- und Auto-Modus lassen sich gleichzeitig nutzen
- Dedizierter Hüllkurven-Ausgang (0 bis +12 V) für andere Stellen im Patch
- Linkwitz-Riley-Charakteristik bei minimaler Resonanz — saubere LP/HP-Trennung für Crossover- und Zweiband-Bearbeitung
- V/Okt.- und Resonanz-Trimmer am Frontpanel für einfache Kalibrierung