- Eurorack Modular (3HE)
- Buchla (4HE)
- Serge (4HE)
- Moog Unit (5HE)
- Komplettsysteme
- Mischpulte
- Keyboards
- Desktop-Synths
- Drums
- Sequenzer
- Elektroakustik
- FX + Pedale
- Kabel + Adapter
- Audio, MIDI + DIN-Sync
- DIY + OEM
- Literatur
- Merchandise
- Studio + Recording
499,00 €
Netto: 419,33 €
Auf Lager
| HE | 3 |
| TE | 20 |
| Tiefe | 30 |
| +12V | 117 |
| –12V | 6 |
Intellijel Swells — Stereo-Reverb-Modul mit neun Algorithmen, acht CV-steuerbaren Fadern, Freeze/Reverse/Burst und dem Swell Generator. Intellijels Interpretation von Reverb!
Intellijel Swells ist ein Stereo-Reverb-Modul mit neun Algorithmen und einem integrierten Hüllkurvenfolger – dem sogenannten „Swell Generator". Nach Sealegs, Intellijels Liebeserklärung an das Delay, folgt Swells derselben Designphilosophie – diesmal für Reverb: hochwertig, tief ins Modularsystem eingebunden, mit CV-Steuerung über alles, was zählt.
Die neun Reverb-Modelle decken ein erstaunlich breites Spektrum ab. Einige bedienen die Klassiker – Halls, Plates und dichte Diffusionsnetzwerke. Andere orientieren sich an Vintage-Digitalgeräten, Shimmer-artigem Pitch-Shifting oder feedbacklastigen Multitap-Designs. Und ein paar gehen in deutlich experimentellere Gefilde. Jedes Modell wird über ein Paar Drehschalter auf dem Panel gewählt – drei Gruppen mit je drei Modellen, ein Konzept, das man vom Algo-Schalter des Vhikk X kennt. Jedes Modell reagiert dabei unterschiedlich auf die beiden modellspezifischen Makro-Regler EBB und FLOW. Zusammen mit den sechs gemeinsamen Parametern – Predelay, Size, Decay, Hi und Lo Damping sowie EQ – bilden diese acht Fader das Herzstück der Bedienoberfläche. Alle verfügen über eigene CV-Eingänge mit darüberliegenden Attenuvertern. Reverb-Modulation ist also so einfach wie Kabel einstecken.
So weit, so gut – aber jenseits der üblichen Reverb-Parameter wird es erst richtig spannend. Schauen wir uns an, was das Swell in Swells ausmacht. Der „Swell Generator" ist im Grunde ein vielseitiger Hüllkurvenfolger, der wahlweise das Eingangssignal, das Ausgangssignal oder ein externes Sidechain-Signal verfolgen kann. Mit Rise, Fall und Threshold formst du die Modulationskurve, die auf dem Frontpanel übersichtlich visualisiert wird. Das resultierende Signal ist standardmäßig auf alle CV-Eingänge der Reverb-Parameter normalisiert. Ganz ohne Patchkabel kann der Reverb also dynamisch auf das durchlaufende Signal reagieren – ob Ducking, Anschwellen oder Filtern, gesteuert durch die Amplitude deines Signals. Das ist wirklich spannend! Der Swell-Ausgang steht außerdem als Buchse zur Verfügung, sodass du diese Modulation auch anderswo in deinem System nutzen kannst.
Über den eigentlichen Reverb-Kern hinaus bietet Swells eine Reihe zusätzlicher Werkzeuge. Freeze fängt einen Audioausschnitt ein und hält ihn über den gewählten Algorithmus unendlich aufrecht. Reverse kehrt die Audiowiedergabe aus dem Predelay-Buffer um. Burst speist einen kurzen Energiestoß ein – entweder als Rauschimpuls oder als Predelay-Feedback-Schub für Karplus-Strong-artige Effekte. Alle drei Funktionen lassen sich dem Trigger-Eingang zuweisen. Der LO-FI-Schalter fügt modellspezifische Klangverschlechterung in zwei Intensitätsstufen hinzu – praktisch, um saubere Algorithmen in etwas Raueres, Eigenwilligeres zu verwandeln. Und am Eingang sitzt eine sättigende Drive-Stufe, die das Signal schon vor dem Reverb aufwärmen kann.
Es ist ein Reverb – und wer liebt Reverb nicht?! Und es ist Intellijels Interpretation davon – definitiv einen genaueren Blick wert!
Features:
- Neun Stereo-Reverb-Modelle (Fog, Blur, Shadow, Velvet, Asterion, Deadspace, Buckets, Ritual, Gaze)
- Drei Modellgruppen, wählbar über zwei Drehschalter
- Acht Fader: Predelay, Size, Decay, Hi Damp, Lo Damp, EBB, FLOW, EQ
- EBB und FLOW sind modellspezifische Makro-Parameter
- Swell Generator – vielseitiger Hüllkurvenfolger mit Rise, Fall und Threshold
- Swell-Quelle wählbar: Input, Output oder externer Sidechain
- Swell-Ausgang standardmäßig auf alle CV-Eingänge normalisiert (Selbstmodulation)
- Eigene Swell-Ausgangsbuchse für externes Patching
- Freeze, Reverse und Burst, zuweisbar auf den Trigger-Eingang
- LO-FI-Modus mit drei Stufen (Off, Min, Max) für modellspezifische Klangverschlechterung
- Sättigende Eingangs-Drive-Stufe mit Trim-Regler
- Neun CV-Eingänge mit Attenuvertern
- Send/Return-Modus zum Deaktivieren des Dry-Signalpfads
- Stereo-Ein-/Ausgang bei 96 kHz / 24 Bit, interne Verarbeitung mit 32-Bit-Float