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Future Sound Systems Cric — Der vollanaloge Pin-Matrix-Synth kehrt zurück — als Greyscale-Edition im Look der 1970er
Der Cric, der großartige vollanaloge Synth von Future Sound Systems, kehrt in einer neuen Greyscale-Edition zurück. Nach der großen Nachfrage nach der Brunel-Edition hält FSS die Idee einer alternativen Cric-Ästhetik weiter am Leben — diesmal mit einem komplett achromatischen Finish, inspiriert von klassischen amerikanischen Synthesizern der 1970er. Die monochrome Gestaltung zieht sich konsequent durch: Selbst die Matrix-Pins folgen dem Schwarz-Weiß-Grau-Schema, lediglich vier rote LEDs setzen einen einzigen Farbakzent. Abgesehen vom neuen Look bleiben alle Features erhalten, die das Original so besonders gemacht haben: ein Pin-Matrix-System mit 24 Quellen und 32 Zielen, das einen handfesten Zugang zum Signal-Routing bietet — direkt, experimentierfreudig und auf eine Art, mit der kein Menü-Diving je mithalten kann.
Im Inneren arbeiten drei Oszillatoren auf Basis des SSI2131 nach dem, was FSS als „Recombination Method" bezeichnet. Der zentrale „Scissor"-Oszillator agiert dabei zusammen mit zwei begleitenden Oszillatoren (beschriftet mit +DNA und -DNA) und bildet so ein ausgeklügeltes System zur Erzeugung komplexer harmonischer Inhalte. Das Zusammenspiel dieser Oszillatoren geht weit über simples Stacking oder Detuning hinaus und gibt dir präzise Kontrolle über Frequenzmodulation und Waveshaping.
Die Filtersektion zeigt die gleiche Liebe zum Detail: Sie basiert auf dem SSI2164-Chip und bietet eine Flankensteilheit von 18 dB/Oktave in den Modi Tiefpass, Bandpass und Hochpass. Das Besondere an diesem Filter ist die Möglichkeit, diese Modi gleichzeitig zu mischen — ergänzt durch einen integrierten Wavefolder, der eine weitere Dimension der Klangformung eröffnet. Vier zusätzliche Funktionsgeneratoren erweitern die klanglichen Möglichkeiten noch einmal deutlich: Sie funktionieren als Hüllkurvengeneratoren, als LFOs oder, im Audio-Bereich betrieben, sogar als zusätzliche Klangquellen.
Die Anschlussmöglichkeiten des Cric spiegeln seine Vielseitigkeit als Studio-Instrument wider. Vier DC-gekoppelte Ein- und Ausgänge ermöglichen eine umfassende Integration mit anderem Equipment, und der Mikrofonvorverstärker am ersten Eingang lädt zum Experimentieren mit externen Klangquellen ein. Das Stahlgehäuse und die solide Verarbeitung zeigen: Hier wurde ein Instrument für den langfristigen, ernsthaften Einsatz gebaut.
Vielleicht am bemerkenswertesten: Dem Cric gelingt etwas, was in der modernen Klangsynthese immer seltener wird — er ist gleichzeitig anspruchsvoll und zugänglich. Die Pin-Matrix mag auf den ersten Blick einschüchternd wirken, vermittelt aber tatsächlich einen weitaus greifbareren und intuitiveren Zugang zum Signalfluss als das virtuelle Patching vieler heutiger Instrumente. Jede physische Verbindung steht für einen echten Audio- oder Steuerpfad — das macht Sound Design gleichermaßen visuell und haptisch erfahrbar. Was sollen wir sagen — ein wunderschönes Instrument!
Features:
- 24×32 Pin-Matrix-Patching-System
- Drei Oszillatoren auf Basis des SSI2131 mit „Recombination Method"
- Multimode-Filter mit 18 dB/Oktave Flankensteilheit und integriertem Wavefolder
- Vier Funktionsgeneratoren, nutzbar als Hüllkurven, LFOs oder Oszillatoren im Audio-Bereich
- Vier DC-gekoppelte Ein- und Ausgänge
- Mikrofonvorverstärker auf Input 1
- Sample & Hold-Funktion
- Externe Steuerung über 1 V/Okt- und Gate-Eingänge
- Kopfhörerausgang mit eigenem Verstärker
- Robustes Stahlgehäuse
- Greyscale-Edition mit Mirrl-beschichtetem HIMACS-Finish, achromatischem Farbschema und Matrix-Pins in Schwarz, Weiß und Grau
- Maße: 550 × 310 × 80 mm, 5,3 kg
- Stromversorgung: +12 V DC, Plus innen, 2,1 mm Hohlstecker, 2,5 A, Netzteil im Lieferumfang enthalten
- Handgefertigt in Großbritannien