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Erica Synths DIY Pikocore XL — Glitch-Kunst zum Anfassen
Viele großartige Ideen haben ihren Ursprung in der DIY-Szene. Das ursprüngliche Pikocore von Zack Scholl (Infinite Digits) ist so ein Juwel: ein winziger Klang-Verbieger im Taschenrechner-Format mit jeder Menge Charakter, basierend auf einem Raspberry Pi. Es war clever, leistungsfähig und herrlich Lo-Fi. Der einzige Haken war vielleicht seine Größe, die es eher zu einem Geduldspiel im Taschenformat als zu einem spielbaren Instrument machte. Erica Synths erkannte das Potenzial und tat sich mit Zack zusammen, um diesem Konzept endlich die Gestalt zu geben, die es verdient hat. Das Ergebnis ist das Pikocore XL.
Die Kollaboration basiert auf exakt dem gleichen Kern, bietet die Funktionalität des Originals und verpackt sie in ein robustes Aluminiumgehäuse mit einem praxisnahen, performance-freundlichen Interface. Was früher eine reine Daumen-Tipperei war, entfaltet sich nun über acht angenehm massive Tasten und vier richtige Drehregler, die zum Schrauben in Echtzeit und zu „Happy Accidents“ einladen. Es ist dasselbe Lo-Fi-Herz, nur in einem größeren Körper. Die Spielbarkeit ist jetzt eine ganz andere Nummer.
Beim Pikocore XL dreht sich alles darum, Klänge auf unkonventionelle Weise zu verbiegen und zu manipulieren. Es ist ein Sampler, aber nicht im klassischen Sinne. Man sollte ihn sich eher als ein Labor vorstellen, in dem man Audio dehnen, zerquetschen, umkehren und zerhacken kann, um neue und unerwartete Formen zu schaffen. Die Bedienung ist sehr direkt: Wähle eines der vorinstallierten Samples aus (es fasst über 100 Samples mit einer Gesamtlänge von ca. 8 Minuten) und fang an, an den Reglern zu drehen. Parameter wie das resonante Filter, Time-Stretching, Wavefolding und Beat-synchrone Effekte wie Stutter und Retrig sind sofort zur Hand.
Der interne 128-Step-Sequenzer lässt dich deine Ideen aufnehmen, während du dank des Speichers alte Patches sofort abrufen kannst. Die Möglichkeit, ihn mit Geräten wie den Pocket Operators zu synchronisieren, macht ihn zum idealen Partner in einem größeren Setup aus kleinen Geräten. Und für alle, die gerne unter die Haube schauen: Die gesamte Plattform ist Open-Source und herrlich hack-bar. Neue Samples und Firmware lassen sich einfach per USB-C aufspielen. Dies ist ein vollständiger DIY-Bausatz, aber das mitgelieferte Raspberry Pi Board ist bereits vorprogrammiert. Du kannst also mit dem Sound-Verbiegen loslegen, sobald der Lötkolben abgekühlt ist. Ach, fast hätten wir's vergessen: Man kann ihn mit einer einzigen AAA-Batterie bis zu 3 Stunden betreiben – ziemlich gut! All diese Features, vereint in diesem wirklich preiswerten Gerät, machen den Pikocore XL zu einem sehr verlockenden Paket :)
Bitte beachten: Der Kauf von DIY-Bausätzen beinhaltet keine technische Unterstützung, Fehlerbehebung oder Reparaturdienste. Mit dem Kauf und Zusammenbau dieses DIY-Kits erkennt Ihr an, dass die Funktionalität von Euren eigenen Lötfähigkeiten, Werkzeugen und Erfahrungen abhängt. Wir übernehmen keine Verantwortung für Probleme, Fehlfunktionen oder Schäden, die durch unsachgemäße Montage oder Verwendung des Bausatzes entstehen können.
Features:
- Ein Lo-Fi Klang-Verbieger auf Basis des Raspberry Pi Pico
- Speicherplatz für 8 Minuten an 8-Bit 33 kHz monophonen Samples
- Stromversorgung über USB-C oder eine einzige AAA-Alkalibatterie für bis zu 3 Stunden
- Tempo-synchron mit wählbaren BPM zwischen 60 und 300
- Beat-synchrone Effekte wie Stutter, Retrig, Gate und Tunneling
- Echtzeit-Effekte wie ein resonantes Filter, Time-Stretching, Volume und Wavefolding
- 128-Step-Sequenzer mit Aufnahme- und Wiedergabefunktionen
- Sofortiges Speichern und Laden von Patches via EEPROM
- Laden von eigener Firmware und neuen Samples via USB-C
- Sync-kompatibel mit Pocket Operators
- Open-Source und hackbar
- Vollständiger DIY-Bausatz mit vorprogrammiertem RP-Board und Aluminiumgehäuse