289,00 €
Netto: 242,86 €
Auf Lager
| TE | 24 |
| Tiefe | 40 |
| +12V | 80 |
| –12V | 80 |
Die A-111-5 Synthesizer-Stimme bietet (fast) alle Vorzüge des Dark Energys, inklusive des knackig-analogen Sounds mit schmatzender Linear-Filter-FM, aggressiver, leicht dreckiger Resonanz und im Audiobereich betreibbarer LFOs für bissige Frequenzmodulationen.
Das A-111-5 ist die wahrscheinlich letzte Gelegenheit, in den Genuss eines Dark Energys zu kommen. Sämtliche Synthesebausteine des Desktop-Instrumentes sind enthalten, lediglich ein MIDI-CV-Interface und ein Case müssen bei Bedarf hinzugekauft werden. Neben dem Betrieb als vollanaloger Klangerzeuger macht das A-111-5 auch als kräftig zupackende Filterbank mit aggressiver Resonanz und reichhaltigem Modulationsangebot eine super Figur. Der AS3394, welcher in seiner ursprünglichen Form als CEM3394 auch schon im Sequential Circuits Six-Track zum Einsatz kam, sorgt für klassisch angehauchten Sound. Dank Patch-Punkten ist es möglich, die Synthesizer-Stimme mit anderem Modular-Equipment zu kombinieren.
Das A-111-5 setzt sich aus folgenden Komponenten zusammen:
- Füllig klingender VCO mit variabel breiter Pulswellenform, zusätzlich können eine Dreieck- oder Sägezahnschwingung aktiviert werden. Zur Stimmung gibt es einen dreistufigen Oktavschalter und ein Tune-Potentiometer mit variablem Regelbereich. (Per Jumper; +/- 0,5 Oktaven oder +/- 2,5 Oktaven) Das Spiel erfolgt nach dem Standard 1V / Oktave. FM- und PWM-Modulationskanäle mit Abschwächern erlauben Beeinflussungen durch einen der LFOs oder die ADSR-Hüllkurve.
- Kräftig zupackendes Tiefpassfilter mit einer Flankensteilheit von -24 dB pro Oktave. Neben den obligatorischen Frequenz- und Resonanzreglern gibt es zweistufiges Key-Tracking. – Sehr schön, denn so kann das Filter bei Selbstoszillation wie ein Sinus-Oszillator gespielt werden. Wahlweise funktioniert dies, dank eines entsprechenden Patch-Punktes, auch mit Hilfe einer zweiten 1V/Oktave-Steuerspannung. Ein weiteres Highlight ist die nass-schmatzende, lineare Filter-FM. Als Modulationsquelle dient die Dreieck-Wellenform des VCOs. Exponentielle Filter-FM ist, per LFO oder ADSR-Hüllkurve, ebenfalls möglich. Ein Audioeingang erlaubt es, externes Material das Filter einzuführen. – Speziell zur Bearbeitung von Drums eine tolle Sache.
- VCA mit manueller Pegelregelung. In ihrer Stärke variierbare Amplitudenmodulationen können per LFO oder ADSR-Hüllkurve erzeugt werden.
- ADSR-Hüllkurve mit drei Geschwindigkeitsbereichen.
- Zwei unabhängig voneinander nutzbare LFOs mit Dreieck- und Rechteckwellen. Die Geschwindigkeiten der Schwingkreise werden durch Frequenz-Potentiometer und dreistufige Schalter bestimmt. Hohe Werte führen bis weit in den Audiobereich hinein. – Vor allem für Frequenzmodulationen des VCOs eine tolle Sache. Die Ergebnisse klingen sehr energisch.