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| HE | 3 |
| TE | 10 |
| Tiefe | 45 |
| +12V | 70 |
| –12V | 40 |
ADDAC507 - Random Bezier Waves
Dieses Modul entstand aus einer Idee von Rijnder Kamerbeek alias Monotrail – ein unkomplizierter Zufallsgenerator mit Interpolation zwischen zufälligen Punkten. Das Ergebnis ist so etwas wie ein komplexer, sich ständig verändernder LFO.
Das Konzept ist simpel: Zwei identische Smooth-Random-Spannungsgeneratoren arbeiten unabhängig voneinander. Jeder verfügt über Regler für Frequenz, Pegel, Offset und Kurvenform. Der Frequenzregler bestimmt das Tempo, in dem bipolare Zufallsspannungen erzeugt werden. Der Pegelregler funktioniert wie ein Attenuator/VCA am Ausgang – von voller Lautstärke bis komplett geschlossen. Mit dem Offset lässt sich die gesamte Wellenform im Spannungsbereich nach oben oder unten verschieben. Curve bestimmt die Form der Interpolation. Die bipolare Aktivität an den Hauptausgängen sowie die Gate-Ausgänge werden über LEDs visualisiert.
Sowohl Frequenz- als auch Pegelregler haben einen CV-Eingang mit Attenuator. Wenn nichts an die CV-Eingänge angeschlossen ist, sind diese intern mit dem Hauptausgang des jeweils anderen Kanals verbunden. Diese Normalisierung macht es besonders einfach, Zufallsmodulation auf Frequenz oder Pegel zu legen – für mehr Tiefe oder natürlich Kreuzmodulation für chaotische Spannungen.
Die Ausgangs-VCAs sind praktisch, um subtile und zeitbasierte Modulation einzustellen, ohne externe VCAs zu benötigen. Zum Beispiel lässt sich die Modulationsintensität über die Zeit mit einer Hüllkurve steuern. Oder man nutzt den anderen Generator mit langsameren Geschwindigkeiten, um zufällige Pegeländerungen einer Zufallsspannung hinzuzufügen.
Beide Generatoren haben außerdem zwei weitere Ausgänge. Einer ist eine exakte Invertierung des Hauptausgangs und reagiert entsprechend auf Pegel und CV-Eingang – ideal für Stereo- oder invertierte Effekt-Patches. Der andere ist ein einfacher Pulsausgang mit zwei unterschiedlichen Verhaltensweisen: Kanal A gibt bei jeder Zufallsgenerierung einen Puls aus, Kanal B arbeitet als Komparator. Sobald der Hauptausgang positiv ist, liegt am Komparatorausgang ein High-Gate an. Ist der Hauptausgang negativ oder nahe 0, gibt es kein Gate-Signal. Perfekt für zufällige Trigger oder zum Auslösen anderer Events wie Hüllkurven.
Ein paar zusätzliche Ausgänge stehen ebenfalls zur Verfügung – sie werden durch Mittelung beider Kanal-Hauptausgänge erzeugt. Der erste Ausgang liefert den Durchschnittswert, der zweite eine invertierte Version davon.